Lernverhalten

„Die Bildung kommt nicht vom Lesen,

sondern vom Nachdenken über das Gelesene."

Carl Hilty

Wer kennt nicht die Situation, lernen und sich konzentrieren zu müssen, auf Aufgaben und Problemen, um Lösungen zu finden oder Wissen zu vertiefen. Man soll lernen und hat aber überhaupt keinen Bock darauf, weil man von Anfang an denkt, man kann das eh nicht und somit wird man so oder so durchfallen oder versagen. Doch da ist es wieder, unser eigenes Vorstellen und Denken über das Lernen. Wir selbst legen uns die negativen Gedanken auf und schaffen eine nicht wohltuende Denkensweise. Wie wäre es denn nun mal zu sagen, ok ich schaue mir das einfach erst mal an und wenn ich mich konzentriere und es versuche, dann schaffe ich es vielleicht auch! Das hört sich doch schon viel optimistischer und freundlicher an oder?

Viele Faktoren spielen aber auch hier wieder zusammen, ob das negative Denken oder der Druck von außen, alles führt uns in eine Lage gar nicht erst gut lernen zu können. Ich möchte hier gern 5 wichtige Dinge benennen, die man sich mal betrachten sollte, bevor man anfängt zu lernen, denn wenn man sich wohlfühlt, entspannt und ausgeruht ist, geht das Lernen umso leichter.

 

Die 5 „W“ege Regel



 

1. Wo lerne ich?

Der Lern- bzw. Arbeitsplatz sollte getrennt von TV, Radio, Lärm und Ablenkung jeglicher Art sein wie Handy oder Telefon. Man sollte Ruhe und gutes Licht haben, einen bequemen Stuhl und Arbeitstisch, um effektiv lernen zu können.



2. Wie lerne ich?

Prioritäten setzten ist angesagt! Was mir leicht fällt zuerst, was schwerer danach oder auch umgekehrt, jeder so wie er es mag. Auch hier gibt es viele Möglichkeiten und Eselsbrücken, wie Karteikarten schreiben, Mindmaps erstellen (gehe ich gern mehr im Gespräch drauf ein) oder einfach nur unterstreichen was wichtig ist. Wiederholungen und Vertiefungen sind wichtig und fördernd.



3. Wann lerne ich? 

Hier kommen wir nun zum Zeitmanagement, das gut überlegt sein sollte. Man sollte feste und regelmäßige Zeiten einplanen und einhalten. Zuviel auf einmal lernen erzeugt Stress und führt oft zu Oberflächlichkeit, lieber etwas weniger dafür regelmäßig zu einer Stunde, wo man ausgeruht ist und sich gut konzentrieren kann. Pausen und Entspannungsphasen sollten mit eingeplant werden.



4. Wer lernt mit mir? 

Erst mal ist es wichtig allein zu lernen, zu wissen, dass man für sich lernt und sich dann motiviert es zu schaffen und zu probieren. Schreibe auf, wo deine Schwächen und deine Stärken sind und schaue wie du sie am besten beim Lernen einsetzen kannst. Suche dir Hilfe, bei Freunden oder älteren Geschwistern und scheue dich nicht den Lehrer, Mentor, Tutor, wie auch immer zu fragen bei Problemen mit den Aufgaben.



5. Was lerne ich für mich? 

Zuerst sollte man die bewusste Entscheidung treffen, dass man für sich lernt und für seine Zukunft und für niemanden anderen. Sage dir selbst „Ja ich möchte lernen!“ und nicht „Ich muss das Lernen!“ finde heraus was dich interessiert und finde Spaß am Lernen. 

Mit diesen Voraussetzungen kann der Prozess des Lernens beginnen:

 

  • Aufnehmen, was da zum Lernen steht
  • Den Inhalt kurz in eigenen Worten wiedergeben
  • Die Gedanken verarbeiten / vielleicht hinterfragen
  • Was ist wirklich wichtig für mich?
  • Aufschreiben, wiederholen, vertiefen und üben

 

Brauchen Sie oder Ihr Kind Hilfe beim Lernen, vor Klausuren oder Prüfungen, rufen Sie mich an und wir schauen wie wir Sie zum effektiven Lernen bringen können!

 

Bei Interesse an einem Beratungsgespräch rufen Sie mich einfach an oder schreiben Sie mir eine E-Mail und wir vereinbaren einen kostenlosen Kennenlerntermin !